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Alters- und Ehrenabteilung

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Einen offiziellen Gründungsnachweis für die Freiwillige Feuerwehr gibt es nicht. Jedoch gehen aus vorhandenen Aufzeichnungen des damaligen Brandmeisters G. Kampferbeck eindeutig hervor, dass die Freiwillige Feuerwehr im März 1910 gegründet wurde. Die OF Uelsen gehört zusammen mit der OF Wilsum zur Freiwilligen Feuerwehr Uelsen.

Derzeit hat die OF Uelsen 89 Kameraden zu verzeichnen, davon 55 Kameraden im aktiven Dienst, 28 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung sowie sechs Kameraden im passiven Dienst.

Zuständigkeitsbereich:

Das Einsatzgebiet beschränkt sich nicht nur auf das Dorf Uelsen mit über 5000 Einwohnern, sondern umfasst auch die Gemeinden Getelo, Gölenkamp, Haftenkamp, Halle, Hardingen, Höcklenkamp, Itterbeck, Lemke und ein Teil von Wielen mit zusätzlich über 4000 Einwohnern.

Die größte Ost-West-Ausdehnung beträgt 13 km; die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 9 km.

Hier sehen Sie eine Karte von unserem Einsatzgebiet:

 


Einsatzgebiet der OF Uelsen auf einer größeren Karte anzeigen

23.02.2017

Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Uelsen


Informationsveranstaltung für Standort Itterbeck ein großer Erfolg – 28 Frauen und Männer konnten für den Außenstandort der Ortsfeuerwehr Uelsen begeistert werden.

Am Freitag den 23.02.2018 trafen sich die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Uelsen, um das Jahr 2017 in einer gemeinschaftlichen Versammlung Revue passieren zu lassen. Zum ersten Mal in dieser Runde waren auch die Itterbecker Kameradinnen und Kameraden vertreten. Nach Eröffnung der Jahreshauptversammlung und der Begrüßung der Teilnehmer, blickte Ortsbrandmeister Jörg Pohlmann in seinem Jahresbericht auf die vergangenen Ereignisse zurück.

Zum Ende des Jahres konnte die Ortsfeuerwehr Uelsen 114 Kameradinnen und Kameraden verzeichnen. Diese teilen sich in 55 aktive Kameraden in Uelsen sowie 28 aktive Kameradinnen und Kameraden am Standort in Itterbeck auf. Weitere 26 Kameraden gehören der Alters- und Ehrenabteilung an sowie fünf passive Mitglieder. Im abgelaufenen Jahr konnten wir zwei neue Kameraden in Uelsen begrüßen, so Pohlmann.

Besonders erfreulich war die große Zustimmung auf der Informationsveranstaltung in Itterbeck, welche die Ortsfeuerwehren Uelsen und Wilsum Mitte Mai letzten Jahres zum Zweck der Mitgliederwerbung veranstaltet haben. Diese Maßnahme ging aus dem im Jahr 2015 erstellten Brandschutzbedarfsplan hervor, der einen weiteren Feuerwehrstandort in Itterbeck vorsieht. Auf der Informationsveranstaltung hatten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Itterbeck die Chance, sich näher über die Pläne für eine Feuerwehr in Itterbeck und die Feuerwehr im Allgemeinen zu informieren. Resultierend daraus konnten 28 neue Kameradinnen und Kameraden für den Standort Itterbeck gewonnen werden, welche sich seit dem 01.06.2017 in der Ausbildung durch die Feuerwehr Uelsen befinden. Mit viel Einsatz und Engagement konnten im vergangenen Jahr bereits 564 Dienststunden an 16 Dienstabenden für die Ausbildung der neuen Mitglieder absolviert werden. Im Frühjahr dieses Jahres werden die Itterbecker Kameradinnen und Kameraden den Truppmann-Lehrgang auf Landkreisebene in Nordhorn besuchen. „Wir sind auf einen guten Weg“, sagte Pohlmann und hofft, dass weitere Unterstützung aus der Politik erfolgen wird.

Im vergangenen Jahr wurden 1.706 Einsatzstunden geleistet, die sich auf 56 Einsätze aufteilten. Dies war im Vergleich zum Jahr 2016 mit 958 Stunden bzw. 33 Einsätzen, ein deutlicher Anstieg. Die Einsätze gliederten sich in 28 Brandeinsätzen, 27 technische Hilfeleistungen sowie einen Übungseinsatz. Erfreulich ist die Erkenntnis, dass keine Fehlalarme aufgrund von Brandmeldeanlagen verzeichnet wurden. Mehrere Großbrände sowie schwere Verkehrsunfälle waren auch im vergangenen Jahr abzuarbeiten. Bei einer Übung zusammen mit den Feuerwehren aus Wilsum, Neuenhaus, Lage und der niederländischen Brandweer Hardenberg, bedrohte ein Waldbrand den Erdgasspeicher in Itterbeck. In guter Kooperation aller Beteiligten wurde auch dieses Übungsszenario erfolgreich bewältigt. Pohlmann bedankte sich bei allen Kameraden, die bei den geleisteten Einsätzen und Dienststunden ihre besondere Schlagkraft und Einsatzfähigkeit bewiesen. Denn zu den 1.706 Einsatzstunden kommen weitere 3.026 Dienststunden, die sich auf 52 Dienstabenden verteilten. Darüber hinaus nahmen etliche Kameraden an externen Ausbildungen auf Landkreisebene und an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz teil.

Zum Abschluss seines Jahresberichtes, folgte eine Übersicht der Beschaffungen aus dem Jahr 2017. Die Bekleidung der Itterbecker Einsatzkräfte sowie vier neue Chemikalien-Schutzanzüge wurden beschafft. Darüber hinaus wurde in ein neues Abstützsystem aus dem Hause Weber Hydraulik investiert, mit dessen Hilfe verunfallte Autos gegen Umstürzen oder Bewegungen während der Rettungsarbeiten gesichert werden können. Des Weiteren wurde in diverses Kleinmaterial investiert.

Nach den Jahresberichten des Kassenwartes Stefan Brinkmann sowie dem Vorsitzenden der Alters- und Ehrenabteilung Gerhard Holsmölle, wurde der Wechsel des Vorsitzenden der Alters- und Ehrenabteilung nochmals offiziell bekannt gegeben. Pohlmann bedankte sich für 15 Jahre im Vorsitz und kündigte die offizielle Verabschiedung auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Uelsen am 09.03.2018 an. Sein Amt wird nun Jürgen Holsmölle mit Unterstützung von Hermann Kamphuis übernehmen.

Es folgte der Tagesordnungspunkt Beförderungen. Die Kameraden Daniel Asmann und Marcel Scheve wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Die Kameraden Hendrik Blekker, Björn Heetderks, Chris Höllmann, Max Jacobs, Timo Klomp, Julian Paul, Jens Schipper, Kevin Schipper, Frederik Scholte-Meyerink, Mathias Schubert und Rainer Veldhuis wurden zu Feuerwehrmännern befördert. Viele der beförderten Feuerwehrmänner konnten aus dem vergangenen Schnuppertag gewonnen und für die Feuerwehr begeistert werden.

Nach den Beförderungen bedankte sich Pohlmann bei allen Kameradinnen und Kameraden für die geleistete Arbeit und Unterstützung sowie bei der Samtgemeinde Uelsen für die gute Zusammenarbeit.

Foto: Die beförderten Kameraden auf der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Uelsen.
23.02.2018_JHV_OF-Uelsen

Foto v.l.n.r.
Ortsbrandmeister Jörg Pohlmann, Hendrik Blekker, Mathias Schubert, Max Jacobs, Björn Heetderks, Julian Paul, Timo Klomp, Rainer Veldhuis, Jens Schipper, Kevin Schipper, Frederik Scholte-Meyerink, Chris Höllmann, Daniel Asmann, Marcel Scheve und Gemeindebrandmeister Heiko Westerhoff.

 

09.03.2017

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Uelsen


Feuerwehren Uelsen und Wilsum waren 89 Mal gefordert
Gerhard Holsmölle erhält Ehrennadel vom Landesfeuerwehrverband

Für den Feuerschutz wurden in den Freiwilligen Feuerwehren Uelsen und Wilsum im letzten Jahr von den insgesamt 128 aktiven Einsatzkräften 4696 Stunden geleistet. Sie waren bei 89 Einsätzen gefordert. Dies ging aus dem Bericht in der Jahreshauptversammlung der beiden Wehren hervor.

hlw Uelsen. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren (FF) Uelsen und Wilsum gedachten in der Mensa des Schulzentrums der verstorbenen Kameraden Johann Büter und Johannes Diek. Gemeindebrandmeister (GemBM) Heiko Westerhoff hieß besonders die Alters- und Ehrenabteilung willkommen. Er freute sich, dass es in den beiden Wehren und der neu zugründenden Einsatzabteilung in Itterbeck keine Nachwuchssorgen gebe.

Bürgermeister Hajo Bosch, Ordnungsamtsleiterin Heike Lübbers, der Erste Samtgemeinderat Ludwig Epmann und Wilfried Segger vom Feuerschutzausschuss lobten das Engagement der Frauen und Männer. Bosch zitierte in seinem Grußwort den ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss und sagte: „Die Sorge und Hilfe für andere Menschen ist das wertvollste Kapital im Haushalt der Menschheit. Solange es noch Leute gibt, die freiwillig bereit sind, für andere da zu sein, ist es um die Welt nicht allzu schlimm bestellt. Die Arbeit der FF ist für das Wohl aller unverzichtbar.“

Die vielfältigen Aufgaben der FF reichten von der Brandbekämpfung bis zur technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen oder Gefahrengutunfällen. Politik und Verwaltung wüssten, dass die FF auf höchst unterschiedliche Szenarien vorbereitet sein müsse. Dabei würden die Ausbildung und die technische Ausrüstung im Vordergrund stehen, so Bosch und forderte: „Es müssen stetig Konzepte und Planungen entwickelt werden, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.“

Dem Samtgemeinderat sei daran gelegen, jede Art von ehrenamtlicher Tätigkeit bei der FF so gut es möglich ist zu unterstützen. „Ihr leistet rund um die Uhr freiwillig und ehrenamtlich diesen wichtigen Dienst für unsere Bürgerinnen und Bürger. Um helfen zu können, opfert ihr viele Stunden eurer Freizeit bei der Aus- und Fortbildung. Es müssen zukunftsfähige Ausstattungen an Geräten, Fahrzeugen und Unterbringungen vorhanden sein“, betonte Bosch.

Der Neubau des Feuerwehrhauses in Wilsum sei ein Beleg dafür, dass Verwaltung und Rat gute Rahmenbedingungen für die FF am Herzen lägen. Bosch wünschte die gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Feuerwehr und Politik auch für kommende Projekte. „Mein Dank gilt allen Feuerwehrleuten, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Die FF ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Rettungswesens sowie des Sicherheitskonzepts der Samtgemeinde“, sagte Bosch, der allen wünschte, dass sie stets gesund von Einsätzen zurückkehrten.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister (KBM) Ulli Bölt lobte die beiden Wehren, die es schafften, ohne Jugendfeuerwehr für ausreichend Nachwuchs zu sorgen. „Euch ist sogar gelungen, genug Einsatzkräfte für die künftige FF in Itterbeck zu finden. Dafür werden wir im ganzen Land beneidet“, so Bölt, der von der Gründung des ELBOS-Verbandes berichtete und feststellte, dass damit die Grafschafter Wehren mehr Gehör finden würden. Für die Kreisfeuerwehrbereitschaft und die Ausbildund werde weiteres Personal benötig.

Bölt verlieh im Namen des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Oberbrandmeister Gerhard Holsmölle (Uelsen) für besondere Verdienste in der FF die Ehrennadel in Bronze. Bölt, Westerhoff und Bosch war es eine besondere Ehre, Doris Bode und Gerhard Hesselink (beide Uelsen) für 75 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit das Ehrenzeichen des LFV zu verleihen. Für 60 Jahre wurden Heinrich Eilert und Jan Pamann (beide Uelsen) geehrt. Das Ehrenzeichen für 25 Jahre erhielt Jörg Gerritzen, Guide Tyman (beide Wilsum), Jörg Hinderink und Guido Wolterink (beide Uelsen). Der GemBM beförderte aufgrund seiner Leistungen Berthold Ölert (Wilsum) zum Löschmeister.

Gemeindesicherheitsbeauftragter Holger Schoneveld (Wilsum) habe in Uelsen und Wilsum die Unfallverhütungsunterweisungen durchgeführt und das hätte Früchte getragen, denn  in den beiden Wehren seien im letzten Jahr keine Dienstunfälle gemeldet worden. Der stellvertretende GemBM Jörg Gerritzen trug den von Westerhoff erstellten Jahresbericht vor. Daraus ging hervor, dass die beiden Wehren 172 Mitglieder, 128 Einsatzkräfte und 44 altgediente Kameraden angehörten. An den regelmäßigen Übungsabenden seien umfassende Fahrzeug- und Geräteausbildungen sowie deren Wartung betrieben worden. Hinzu zählten das Prüfen der Feuerlöschbrunnen, Hydranten und Objektbesichtigungen.

Die Kameraden in Uelsen und Wilsum hätten 4696 Dienststunden (2017 waren es 3741) geleistet, so Gerritzen der herausstellte, dass sie bei 89 Einsätzen ihr Können unter Beweis stellten. Er lobte, dass es keine Fehlalarme gegeben habe. 70 Einsatzkräfte hätten Lehrgänge auf Kreisebene und an den Niedersächsischen Akademien für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) in Loy und Celle absolviert. Die Brandschutzerzieher Ingo Mardink und Guido Bartsch hätten in den Schulen und Kindergärten unterrichtet. „Es ist sehr wichtig, dass die Kinder schon früh mit dem Brandschutz und das richtige Absetzten des Notrufes vertraut gemacht werden“, betonte Gerritzen.

Für den Einsatzdienst seien wichtige Ausrüstungen neu angeschafft worden. Dazu zählten die persönliche Schutzausrüstungen der 28 neuen Einsatzkräfte für Itterbeck, vier Chemieschutzanzüge, ein neues „Laptop“ für de Einsatzleitwagen, ein Motorpumpaggregat für den Rettungssatz in Wilsum, das Weber-Abstützsystem und neue Schutzhelme für die Atemschutzträger oder Handlampen und Schutzausrüstungen. Gerritzen betonte: „Über das Fahrzeugkonzept in der Samtgemeinde muss dringend nachgedacht und beraten werden, da einige Fahrzeuge in den nächsten zehn Jahren die Altersgrenz von 25 Jahren überschreiten werden.“ Auch die neuzugründende Wehr in Itterbeck benötige ein geeignetes Fahrzeug, das angemessen untergebracht werden müsse.

Westerhoff und Gerritzen dankten Rat und Verwaltung, besonders aber allen Feuerwehrmitgliedern für die geleistete Arbeit und deren Partnerinnen, die viel Verständnis für sie aufbringen müssten. „Wir machen diese Arbeit freiwillig und wir machen sie gerne, getreu dem Motto des Landesfeuerwehrverbandes für 2018 „Feuerwehr, Tradition und Gegenwart“.

 

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KBM Ulli Bölt (links) ehrte zusammen mit GemBM Heiko Westerhoff (rechts) Doris Bode, Heinrich Eilert, Gerhard Hesselink und Gerhard Holsmölle (v. links). Foto: Lindwehr

 

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Vorne: Jan Pamann und seine Frau Johanne Pamann
Hinten v. links: Jörg Gerritzen, Heiko Westerhoff, Gerwin van Tübbergen, Hermann Kamphuis, Jürgen Holsmölle, Ulli Bölt, Jörg Pohlmann.
Foto: OF Uelsen

 

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GemBM Heiko Westerhoff (links) und Bürgermeister Hajo Bosch (2. V. rechts) lobten das Engagement der geehrten und beförderte Feuerwehrmänner aus Uelsen und Wilsum. Foto: Lindwehr

Text: Hermann Lindwehr

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